Pressestimmen


Am 24. Mai 2000 im "Schwäbischen Tagblatt":

Hotel zum Stall
Oder umgekehrt: "Katafalk" spielte Oliver Bukowski



... Und daran wagt sich eine Laientruppe? Aber ja, und zwar mit absolut sehenswertem Ergebnis. Seit Mrozeks "Tango", der Geburtsstunde des Ensembles, hat das Theater Katafalk einen großen Schritt nach vorn gemacht. Die Schauspieler sind sich ihrer Mittel bewusst, Regisseur Bernd Köhler, der seine Akteure in der Theaterwerkstatt Reutlingen ausgebildet hat, findet immer wieder erstaunliche Bilder für die grotesken Welten Bukowskis.

.. Im Gast Benn Kobler hat diese Inszenierung allerdings ihr Highlight. Die irgendwie holzgeschnitzt wirkenden Wilhelmine Hagedorn (Traudel Gerstlauer) und Äppel-Treitschke (Hans Rommel) sinnieren wunderbar valentinesk über Sternschnuppen und Geschirrspülautomaten. Auch den hochfahrend verdrucksten Wirt (Rudolf Renner) und die auf grundverschiedene Art anführenden Frauengestalten Kathrin (Gertrud Hermle-Magg) und Edith (Bärbel Schwerdt) wird man noch eine Weile im Gedächtnis behalten.



Am 26. Mai 2000 im "Reutlinger Generalanzeiger":

Sehnsucht nach Liebe
Theater Katafalk zeigt "Gäste"



Unter der Regie des Profis Bernd Köhler entstand eine ebenso unterhaltsame wie berührende Inszenierung, die mit starken Bildern imponierte. Etwas mehr Tempo hätte sie freilich vertragen, denn nicht immer hielten die ruhigen Szenen mit den Sprechpausen die Spannung. Insgesamt war das Ergebnis freilich sehenswert, und das Publikum bei der Vorstellung in Reutlinger Foyer U3, das häufig in Gelächter ausbrach, spendete zu Recht am Schluss viel Applaus.